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Wie auch schon bei nessMediaCenter haben wir jetzt auch bei nessViewer einen Bug bei macOS 11 (Big Sur) und macOS 10.15 (Catalina) beseitigt, damit längere Titel und Beschreibungen im MedienCenter wieder korrekt dargestellt werden.

Darüber hinaus haben wir die Film-Bearbeitung verbessert, damit jetzt auch Filme mit unterschiedlicher Orientierungen (Hochformat, Querformat) besser zusammengefügt werden.
Die System-Routinen (AVFoundation) plazieren dabei leider die einzelnen Spuren jeweils oben bzw. links. Beim Zusammenfügen wird jetzt der Offset berechnet um diese Spuren zentriert zu plazieren.

Voraussetzung hierfür war das Beibehalten der Orientierung. Bisher wurde ein Film zwar auch bei Aufnahmen im Portraitmodus korrekt angezeigt nach dem Öffnen, aber nach der ersten Bearbeitung (um z.B. einen Abschnitt zu löschen) wurde der Film quer angezeigt. Und musste anschliessend einmalig nach rechts gedreht werden.

Jetzt wird diese Orientierung auch nach der Bearbeitung beibehalten. Die dafür notwendigen Änderungen sollten aber gleichzeitig auch mit weniger Code erreicht werden, was nicht ganz einfach war und mehrere Anläufe gebraucht hat. Umso erfreuter sind wir, dass das jetzt geklappt hat.

Stichwörter: 64 bit, bearbeitung, film, mediencenter, nessviewer


Datum:

Mit dieser Version wird ein Bug in macOS 11 (Big Sur) und teilweise auch macOS 10.15 (Catalina) „umgangen“ – anders kann man es leider nicht sagen.

Wenn ein Medien-Titel oder eine Beschreibung im MedienCenter länger ist als der verfügbare Platz, dann wird nach kurzer Zeit der restliche Text automatisch angezeigt. Also sozusagen gescrollt.
Damit das auch bei sehr grossen Bildschirmen mit hoher Auflösung flüssig dargestellt wird, wird nur der betroffene Bereich gescrollt. Der restliche Inhalt wird also während dessen nicht erneut dargestellt.

Damit das funktioniert, stellt macOS dafür Routinen zur Verfügung – und das bereits seit dem 1. Tag von macOS. Das ist quasi fundamental.
Leider hat Apple seit Catalina damit begonnen, die Funktionen dafür erst teilweise und seit Big Sur komplett zu verändern. Das Ergebnis: zwar wird der Text gescrollt, aber die restliche Darstellung… gelöscht.

Eigentlich handelt es sich dabei um einen Bug. Der Apple auch vor über 6 Monaten mitgeteilt wurde. Leider interpretiert Apple diesen Bug anders – laut Apple handelt es sich nicht um einen Fehler, sondern um „gewolltes Verhalten“ (correct behavior). Mit dem Zusatzhinweis, dass die Entwickler ja selber Routinen für eine korrekte und optimierte Darstellung entwickeln können.

Glücklicherweise haben wir es geschafft, dieses „gewollte Verhalten“ auszuschalten.

Die AppStore-Version ist seit gestern mittag in Prüfung durch Apple – wir hoffen, dass auch diese Version bald zur Verfügung gestellt werden kann.

Nach 2,5 Tagen ist nun auch die Mac App Store Version freigegeben.

Für nessViewer für Mac ist diese Anpassung des MedienCenters auch bereits implementiert, wir sitzen aber momentan noch an weiteren Verbesserungen bei der Film-Bearbeitung.

Stichwörter: 64 bit, nessmediacenter


Datum:

Neben weiteren Anpassungen an macOS 11 (Big Sur) und kleineren Verbesserungen kann jetzt beim Export von Filmen im MPEG-4 Format die Datenrate und FPS (Frames Per Seconds) explizit festgelegt werden.

Bisher wurden sowohl beim Speichern von Filmen als auch beim Export die diversen Standard-Export-Einstellungen (Presets) von Apple verwendet. Dadurch können auf einfache Weise Filme im HD- oder SD-Format oder für AppleTV / iPad / iPhone, WiFi und Cellular gespeichert werden.
Allerdings haben diese Standard-Export-Einstellungen auch einen Nachteil: weder die Datenrate noch die FPS lassen sich explizit angeben, wodurch die Filme insbesondere beim HD-Format teilweise eine sehr grosse Dateigrösse haben. Ausserdem wird standardmässig 30 FPS verwendet – auch wenn das Original nur 25 FPS hat.
Insbesondere nach der Änderung der Video-Grösse (z.B. um Ränder oben und unten zu entfernen) sind durch die Standard-Export-Einstellungen die Filme nach dem Speichern teilweise 2-4 fach so gross wie das Original. Ursache hierfür ist neben den 30 FPS eine hohe Datenrate, z.B. 7500 statt 4500 kBits/Sekunde.

In dieser Version kann jetzt nach der Auswahl des MPEG-4 Formats die Datenrate und FPS explizit angegeben werden.

nessViewer Film-Export

Als Standardwert werden die Werte des Originals vorgegeben – es lohnt sich aber insbesondere bei längeren Filmen die Datenrate zu reduzieren. So kann z.B. bei einer zusammengefügten 30 minütigen iPhone-Aufnahme die Dateigrösse von 2 GB auf 800 MB reduziert werden. Allerdings ist es empfehlenswert anschliessend den Export zu überprüfen und ggf. verschiedene Datenraten zu probieren um ein optimales Verhältnis zwischen Qualität und Dateigrösse zu erhalten.

Stichwörter: 64 bit, bearbeitung, datenrate, export, film, fps, mpeg-4, nessviewer


Datum:

Nach der DLNA-Fehlerbeseitigung für die Unterstützung von miniDLNA (Mitte Dezember) haben wir in dieser Version weiter an der Verbesserung gearbeitet um den Zugriff auf miniDLNA zu erweitern und nessViewer als iCloud-Alternative besser verwenden zu können.

Neben kleineren Verbesserungen bei dem Zugriff auf miniDLNA (Datum und Dauer von Videos in besser lesbarer Form, Vorschau von Videos) ist nun auch der Zugriff auf DLNA-Medien-Server ausserhalb des lokalen Netzes via VPN möglich.

Normalerweise ist dieser Zugriff via VPN nicht möglich da selbst bei der VPN-Verbindung der DLNA-Medien-Server nicht gefunden wird. Daher kann jetzt in den nessViewer App Einstellungen neben der TCP/IP-Adresse (und Port) auch der Name der Info-Datei angegeben werden – durch diese beiden Angaben ist dann der Direktzugriff auch via VPN möglich.

Diese beiden Angaben werden von nessViewer App automatisch ausgefüllt – es reicht aus in den Einstellungen einmalig einen eindeutigen Teil der TCP/IP-Adresse (z.B. „.20:“) bei „DLNA“ anzugeben und dann mit dem MedienCenter im lokalen Netz auf den DLNA-Medien-Server zuzugreifen.

Der FTP-Client der nessViewer App kann natürlich nicht nur auf den nessViewer-Medien-Server zugreifen sondern auch auf einen DLNA-Medien-Server. Voraussetzung hierfür ist nur die Eingabe des FTP-Users und Kennwortes in den Einstellungen.

Bei der Übertragung von Dateien kann jetzt nicht nur die ausgewählte Datei übertragen werden sondern auch alle Dateien eines Ordners.

Ausserdem können jetzt auch (durch das Aktion-Menü) alle Dateien in einem Ordner gelöscht werden nachdem „Datei öffnen“ ausgewählt wurde.

Mit diesen Verbesserungen ist nun eine einfachere Übertragung vieler Fotos und Filme (ggf. sogar aus der „Fotos App“) zu dem Medien-Server (oder anders herum) möglich:
1.) Ggf. Import der Fotos und Filme aus der „Fotos App“ in die nessViewer App (via Aktion-Menü bei „Datei öffnen“).
2.) Übertragung dieser Medien von nessViewer App auf den Medien-Server (via FTP-Client).
3.) Ggf. Löschen dieser Medien in der nessViewer App (via Aktion-Menü bei „Datei öffnen“).

Das Dokument nessViewer als iCloud-Alternative stammt übrigens von 2012. Bis auf die hier beschriebenen Verbesserungen (und natürlich kleineren optischen Änderungen) ist es aber nach wie vor aktuell.

Stichwörter: alternative, DLNA, fotos app, ftp, icloud, ios, miniDLNA, nessviewer


Datum:

Nachdem wir miniDLNA, installiert auf der Raspberry Pi, intensiver gestest haben, sind uns ein paar Dinge aufgefallen, die nicht so optimal waren.

Zum einen wurde das Datum von Videos in einer nicht gut lesbaren Form angezeigt und die Dauer direkt dahinter. Jetzt wird das Datum lokalisiert angezeigt und die Dauer in der 2. Zeile.

Ausserdem wird jetzt für Videos eine Vorschau angezeigt. Wir haben zwar die Möglichkeit gelesen, für jedes Video ein Cover zu erstellen und die miniDLNA-Konfiguration zu ändern. Das ist uns aber zu aufwändig bei so vielen Videos.
Allerdings kann die Anzeige der Video-Vorschau ggf. 1-3 Sekunden dauern – je nach Video.

Und ganz allgemein funktionierte bei DLNA die automatische Auswahl (sowohl nach Auswahl eines Menü-Eintrages als auch nach Rückkehr zu einem höheren Level) nicht korrekt – was jetzt korrigiert wurde.

Stichwörter: apple, appletv, appstore, DLNA, miniDLNA, nessmediacenter, tvOS


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